32 Stunden in Vollzeit arbeiten: Geht das überhaupt?

0

Mit „in Vollzeit arbeiten“ bringen die meisten Menschen eine Arbeitszeit ab 40 Stunden die Woche in Verbindung. Immer wieder kam jedoch die Frage auf, was wäre, wenn die Vollzeit-Stellen mit einer Arbeitszeit von 32 Stunden aufgestellt wären? Diese Frage hat übrigens sogar die Bundesregierung mit auf den Tisch gebracht. In erster Linie ging es dabei allerdings um junge Eltern. Hier erfährst du, wie das System aussehen könnte, wo die Vor- und Nachteile liegen und was Voll- und Teilzeit bedeutet.

Teilzeit und Vollzeit – so sieht es im Arbeitsrecht aus

Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber müssen genau wissen, wann von Vollzeit und wann von Teilzeit gesprochen wird. Hierbei handelt es sich nicht um eine Vereinbarung, die beide Parteien treffen. Die Vorgaben sind im Arbeitsrecht klar geregelt.

Wichtig: Voll- und Teilzeit sind keine allgemeingültigen Vorgaben, die sich auf jedes Arbeitsverhältnis umsetzen lassen. Es kommt darauf an, dass du den jeweiligen Betrieb oder auch das Arbeitsverhältnis genau betrachtest.

Die Vorgaben dazu, was unter den einzelnen Begrifflichkeiten zu verstehen ist, findest du im Teilzeit- und Befristungsgesetz im §2. Sinngemäß sind dies die nachfolgenden Punkte:

  • Es handelt sich dann um Teilzeit, wenn der Angestellte dauerhaft eine geringere Wochenarbeitszeit hat als vollbeschäftigte Arbeitnehmer des Unternehmens. Dabei spielt die regelmäßige Arbeitszeit eine wichtige Rolle.
  • Bei einer nicht festgelegten Arbeitszeit wird von Teilzeit gesprochen, wenn der Mitarbeiter innerhalb eines Jahres in der Dauer seiner täglichen Arbeit unter der Stundenzahl eines vollbeschäftigten Mitarbeiters liegt.

Interessant ist die Frage, was unter einem „vergleichbaren vollbeschäftigten“ Arbeitnehmer zu verstehen ist. Grundsätzlich wird auf die Mitarbeiter geschaut, die im Unternehmen arbeiten. Es kann passieren, dass es hier jedoch keine vollbeschäftigten Angestellten gibt. Die Verteilung der Arbeit erfolgt dann nur auf Teilzeit. In dem Fall wird beim Vergleich auf einen anwendbaren Tarifvertrag geschaut. Liegt dieser auch nicht vor? Dann wird der Wirtschaftszweig herangezogen. Wie lange arbeiten Angestellte in einem wirtschaftlich vergleichbaren Unternehmen?

Auf dieser Basis kann sogar davon gesprochen werden, dass in manchen Branchen Anstellungen mit 32 Stunden pro Woche Vollzeitbeschäftigungen sind. Dies ist aber selten der Fall.

Die Stundenanzahl bei Teilzeit

Du denkst darüber nach, in Teilzeit zu arbeiten? Dann stellst du dir vielleicht die Frage, wie viele Stunden du mindestens und maximal arbeiten darfst oder musst. Hier gilt: Die Stundenanzahl pro Woche wird mit deinem Arbeitgeber vereinbart. Normalerweise kannst du deine Stunden bei Teilzeit flexibel auf die Woche verteilen. Arbeitest du am Montag eine Stunde mehr, machst du am Freitag eine Stunde weniger. Viele Arbeitnehmer arbeiten auch drei Tage Vollzeit und haben den Rest der Woche frei.

Wie flexibel du hier wirklich bist, ist abhängig von deinem Arbeitgeber. Fakt ist: Es gibt nicht unbedingt eine maximale Grenze bei Teilzeit. Die Arbeitszeit sollte jedoch bei wenigstens zehn Stunden pro Woche liegen. Eine Arbeitszeit unter zehn Stunden wird als Minijob gewertet.

In deinem Arbeitsvertrag ist bei Teilzeit keine feste Stundenanzahl vereinbart? Die Teilzeit wird mit flexiblen Wochenstunden angegeben? In diesem Fall hast du das Recht auf mindestens zehn Wochenstunden. Liegst du darunter, darfst du dennoch eine Bezahlung für diese Mindestanzahl verlangen. Daher ist es für beide Seiten besser, wenn eine genaue Zahl im Arbeitsvertrag festgelegt ist.

32 Stunden in Vollzeit arbeiten – was ist die Idee dahinter?

32 Stunden bei vollem Gehalt in Vollzeit arbeiten – diese Thematik kam vor allem für Familien mit Kind auf. Angestellte, die ein Kind haben, stehen oft vor einem Problem: Wie sollen sie sich die Zeit einteilen? Die Work-Life-Balance leidet, die Erziehung des Kindes wird ohne Teilzeitarbeit schwierig, ebenso wie die Unterbringung in der Betreuung. Grundsätzlich haben Eltern einen Anspruch auf Teilzeit.

Sie können ihre Vollzeitstelle in eine Arbeit in Teilzeit ändern. Doch gerade dann, wenn du das Geld eigentlich brauchst, wirst du vermutlich bei Vollzeit bleiben. Hier sollte mit der 32-Stunden-Woche als Vollzeit-Job angesetzt werden. Ziel war es, dass Eltern mehr Zeit für ihre Kinder haben. Für Arbeitgeber hat dies den Vorteil, dass oft der Krankenstand sinkt. Wie dies zusammenhängt?

Stell dir vor, du stehst weniger unter Stress: Arbeitest du pro Tag acht Stunden und plötzlich sind es nur noch sechs, kann dir die eine oder andere Überstunde nichts mehr anhaben. Du rennst der Zeit nicht mehr hinterher. Du siehst dein Kind häufiger. Du wirst mehr Zeit für Sport haben. Diese Faktoren wirken sich positiv auf deine Gesundheit aus. Du bist in der Lage, mehr zu leisten. Dadurch wirst du vielleicht in 32 Stunden genauso viel schaffen, wie in 40 Stunden. So kann dein Unternehmen profitieren.

Diese Faktoren wurden als Vorteile des Modells angepriesen. Aber was sind die Nachteile? Beschäftigt dich dein Unternehmen mit 32 Stunden in Vollzeit, bekommst du für weniger Arbeitszeit weiter den gleichen Lohn monatlich. Du arbeitest verkürzt, wirst aber voll bezahlt. Für dich klingt das nach einem guten Vertrag, für einen Betrieb kann es weniger praktisch sein.

Der Fachkräftemangel im Fokus

Die Idee der Teilzeitarbeit mit 32 Wochenstunden als Vollzeit ist interessant, birgt aber auch ein Risiko: Schon jetzt ist ein Fachkräftemangel in einigen Branchen zu finden. In der Regel handelt es sich hierbei um Branchen, in denen jeder Mann und jede Frau gebraucht werden: Die Medizin und Betreuungs-Jobs stehen an erster Stelle. Erzieher und Erzieherinnen, Altenpfleger und Altenpflegerinnen, Ärzte und Ärztinnen – Berufe, in denen jede Hand gebraucht wird.

Mit dem genannten Modell von 32 Stunden Vollzeit käme es zu einem großen Problem: Abhängig davon, wie viele Prozent der Mitarbeiter das Modell in Anspruch nehmen, wackelt der gesamte Schichtplan. Insgesamt müsste in vielen Unternehmen der Plan komplett umgestellt werden. Durch den großen Fachkräftemangel ist es kaum möglich, die fehlenden Stunden aufzufangen. Für die Angestellten bedeutet dies, dass sie Überstunden leisten müssen. Überstunden werden normal sein. Schnell bist du wieder bei einer Vollzeitstelle mit mehr als 32 Stunden, obwohl in deinem Vertrag etwas anderes vereinbart ist. Damit ist nichts gewonnen.

Teilzeit statt 32 Stunden in Vollzeit

Das Modell, 32 Stunden in Vollzeit zu arbeiten, ist interessant. Die Umsetzung dieser Arbeitszeit bei einer vollen Stelle in einigen Branchen jedoch eher schwierig. Möchtest du weniger arbeiten? Dann ist es besser, noch einmal darüber nachzudenken, den Arbeitstag als Teilzeitkraft anzugehen. In deinem Vertrag wirst du dann auch als Teilzeitkraft geführt. Hier ist die Stundenanzahl festgehalten. Eine bestimmte Menge an Überstunden ist möglich. Deine Arbeitsstunden bleiben jedoch überschaubar. Dein Anspruch auf freie Tage als Ausgleich der Überstunden wird mit dem Arbeitgeber vereinbart. Mit zwei Worten: klare Verhältnisse.

Wie viele Stunden du pro Woche oder Monat in Teilzeit arbeiten kannst oder möchtest, hängt von deinem Vertrag und den Absprachen mit dem Betrieb ab. Im öffentlichen Dienst bestehen sicher andere Möglichkeiten als in der freien Marktwirtschaft.

Übrigens: Einige Arbeitgeber geben betriebliche Gründe an, damit sie die wöchentliche Arbeitszeit der Mitarbeiter nicht reduzieren müssen. Zweifelst du an diesen Gründen, kannst du dich von einem Anwalt beraten lassen. Grundsätzlich hat erst einmal jeder Mitarbeiter, der sechs Monate oder länger im Betrieb ist, das Recht, seine tägliche Arbeitszeit zu reduzieren. Dies gilt dann, wenn der Arbeitgeber mindestens 15 Mitarbeiter beschäftigt.

Welche Formen der Teilzeitarbeit gibt es?

In der Regel möchte der Arbeitnehmer durch die Reduzierung seiner wöchentlichen Arbeitszeit mehr Flexibilität erhalten. Im Arbeitsvertrag wird sich allerdings dennoch auf ein bestimmtes Modell geeinigt. Dies ist nicht nur wichtig in Bezug auf die Arbeitsstunden, das Gehalt und den Urlaub. Du musst wissen, wie du in Zukunft deine Arbeitsstunden einteilen kannst. Berufe dich im Zweifelsfall auf den Arbeitsvertrag. Daher findest du hier die verschiedenen Modelle für einen teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer:

1. Die klassische Teilzeit

Bei dieser Form erfolgt eine Reduzierung der täglichen Arbeitszeit in einem gleichmäßigen Turnus. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit eines teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmers bewegt sich zwischen 20 und 30 Stunden. Normal bei diesem Modell ist es, täglich dieselbe Zeit zu arbeiten. Oft kann man dies aber auch in Absprache ändern.

2. Die flexible Teilzeit

Hier bist du deutlich flexibler. Du kannst deine Arbeit unterschiedlich aufteilen und musst nicht jeden Wochentag dieselbe Stundenanzahl einsetzen. Normalerweise möchte der Arbeitgeber aber dennoch festgelegte Zeiten. So kannst du beispielsweise am Montag immer acht Arbeitsstunden umsetzen, am Dienstag dafür nur vier. Wichtig ist, dass du durchschnittlich auf dein Wochenziel kommst und die Verteilung auch monatlich passt.

3. Teilzeit abhängig von der Saison

Gerade in der Gastronomie oder im Baugewerbe ist diese Form besonders vertreten. Mann oder Frau arbeiten nicht dauerhaft reduziert, sondern nur in einer bestimmten Saison. Die restliche Zeit erfolgt die Arbeit in Vollzeit. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass im Arbeitsvertrag die Monate angegeben werden, in denen du reduziert arbeitest. Welche Wochenarbeitszeit dann gearbeitet wird, erfährt der Arbeitnehmer auch aus dem Vertrag.

4. Die Teilzeit in Vollzeitnähe

In Bezug auf die 32-Stunden-Vollzeitarbeit ist dieses Modell im Fokus. Die Bezeichnung gilt ab 30 Wochenarbeitsstunden aufwärts. Ziel ist es, eine gute Work-Life-Balance erschaffen zu können und Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Wie deine Arbeitszeit pro Woche ist, vereinbarst du mit dem Arbeitgeber.

5. Jobsharing

Bist du bereit, deine Stelle zu teilen? Statt die Arbeit abzubrechen, wird sie noch am selben Tag weitergeführt – durch einen anderen Arbeitnehmer. Zwei Personen teilen sich eine Stelle. Jeder arbeitet beispielsweise vier Tagesstunden. So ist die Stelle Vollzeit von zwei Teilzeitkräften belegt. Interessant ist die Flexibilität, die du pro Wochentag hast. Normalerweise möchte der Betrieb, dass die Mitarbeiter sich eigenverantwortlich absprechen.

So kannst du jeden Wochentag halbtags arbeiten oder auch zwei Wochentage komplett. Wichtig ist, dass du dich mit deinem Kollegen absprichst. Wichtig ist dem Arbeitgeber nur, dass die Zeit komplett gearbeitet wird.

6. Arbeitsstunden sparen mit Teilzeitarbeit

Kennst du schon Teilzeit Invest? Hier wird weiterhin die komplette Stundenanzahl gearbeitet. Das Besondere ist, dass dein Gehalt nur dem einer Teilzeitstelle entspricht. Warum solltest du das tun? Du kannst auf diese Weise Arbeitszeit ansparen und sie für einen Sonderurlaub einsetzen. Interessant ist das Modell in der Regel für Eltern oder auch Arbeitnehmer, die mehrere Wochen oder Monate am Stück Urlaub machen möchten. Vielleicht möchtest du einen Monat oder mehr verreisen. Dann kannst du mit dieser Form Arbeitszeit ansparen. Genutzt wird diese Form übrigens auch, um einen vorzeitigen Ruhestand zu planen.

7. Planung im Team

Team-Work ist deine Stärke? In deinem Bereich gibt es mehrere Mitarbeiter, die gerne ihre Stundenanzahl reduzieren möchten? Dann sprecht an, ob ihr ein Team bilden könnt. Die Aufgabe des Arbeitgebers besteht darin, vorzugeben, wie viele Mitarbeiter zu welchen Arbeitszeiten im Unternehmen sein müssen. In deinem Arbeitsvertrag wird die Stundenanzahl für den Monat oder die Woche festgelegt.

Jetzt erfolgt die Verteilung der Arbeitszeiten innerhalb des Teams. Ihr seid dabei völlig flexibel. Gerade im Rahmen von einem Einstieg nach der Elternzeit profitierst du hier. Allerdings ist dabei die Voraussetzung, dass ihr im Team gut arbeitet, euch versteht und euch untereinander einigen könnt.

Hinweis: Beachte, dass bei einer reduzierten Stundenanzahl auch deine Rente geringer ausfällt. Die Rente ist einer der Gründe, warum viele Menschen nur für einen kurzen Zeitraum in der Stundenanzahl nach unten gehen und später die Anzahl wieder hoch setzen. Hast du immer nur in Teilzeit gearbeitet, kann es auch sein, dass dir bei einer Bewerbung weniger Berufserfahrung unterstellt wird.

In der Elternzeit in Teilzeit arbeiten

Du planst die Elternzeit und möchtest nicht ganz aufhören zu arbeiten? Du kannst auch in dieser Zeit in Teilzeit arbeiten. Nicht wenige Prozent der Arbeitnehmer entscheiden sich für diese Möglichkeit. Wichtig zu wissen ist, dass du höchstens 30 Stunden arbeiten darfst. Das sind täglich sechs im Durchschnitt bei einer Arbeitswoche mit fünf Tagen. Welche Arbeit du dann machst und wie deine Wochenarbeitszeit aufgeteilt wird, ist erst einmal egal.

Den Arbeitstag gestaltest du zusammen mit deinem Arbeitgeber. Das Geld, das du hier verdienst, wird auf dein Elterngeld angerechnet. Das gilt für Mann und Frau in Elternzeit gleichermaßen. Natürlich hast du auch bei dieser Form der Teilzeitarbeit Anspruch auf Urlaub.

Interessant kann für dich bei dieser Thematik das ElterngeldPlus sein. Ziel dieser besonderen Form ist es, Familie und Beruf miteinander vereinen zu können. Planst du generell, relativ schnell nach der Geburt wieder zur Arbeit zu gehen, könnte diese Lösung passen. Ein Monat Basiselterngeld wird mit zwei Monaten ElterngeldPlus ersetzt. Statt 12 Monate Bezug bekommst du 24 Monate Bezug. Es erfolgt monatlich die Auszahlung von 50 Prozent des dir zustehenden Elterngeldes. Dein Einkommen wird auf das Elterngeld angerechnet.

Zum Verständnis, inwieweit das ElterngeldPlus für dich dennoch sinnvoll sein kann, gibt es hier eine Berechnung:

Du entscheidest dich für den klassischen Bezug von 12 Monaten. Dein Anspruch liegt bei 65 Prozent. Dein Verdienst vor der Elternzeit beträgt 2.000 Euro. Du erhältst für ein Jahr je 1.300 Euro Monatszahlung. Über den gesamten Bezugszeitraum macht das einen Wert von 15.600 Euro, wenn du nicht arbeiten gehst. Alles, was du in dieser Zeit verdienst, wird angerechnet und reduziert dein Elterngeld. Verdienst du in diesem Zeitraum beispielsweise 500 Euro monatlich zusätzlich, erfolgt die Berechnung des Elterngeldes für die jeweilige Monate auf der Basis von einem Verdienst in Höhe von 1.500 Euro. Deine Auszahlung beträgt dann nur noch 975 Euro.

Du entscheidest dich für das ElterngeldPlus mit dem Bezug von zwei Jahren. Monatlich erfolgt eine Auszahlung von 50 Prozent, also 650 Euro. Bei Teilzeitbeschäftigung steht dir ein Elterngeld von 67 Prozent statt 65 Prozent des Bruttos zu. Dies macht über den Bezugszeitraum 15.600 Euro zuzüglich deines Verdienstes.

Home Office – die interessante Alternative

Du stellst fest, dass es finanziell nicht möglich ist, die Arbeitszeit zu reduzieren? Dennoch möchtest du gerne eine gute Work-Life-Balance schaffen und für deine Familie da sein? In dem Fall kannst du bei deinem Arbeitgeber nachfragen, ob die Arbeit im Home Office möglich ist. Zwar reduzierst du dabei nicht deine Arbeitszeiten, du sparst dir jedoch den Arbeitsweg und hast den Vorteil, noch flexibler zu sein.

Natürlich kann es sein, dass du für deine Kunden oder deinen Vorgesetzten erreichbar sein musst. Vor allem Büroarbeiten, die an keine festen Zeiträume gebunden sind, kannst du so aber auch noch am Abend machen, während du am Nachmittag für deine Kinder da bist.

Das Home Office ist für viele Arbeitgeber interessant geworden. Auch der Betrieb möchte, dass die Arbeitnehmer zufrieden sind. Hier kann eine Win-Win-Situation entstehen. Nicht immer ist es notwendig, für die Arbeit vor Ort zu sein. Inzwischen gibt es verschiedene Systeme und Programme, mit denen sich Netzwerke einrichten lassen, auf die auch von außerhalb ein Zugriff durch die Arbeitnehmer erfolgen kann.

Du kannst damit auf die Unterlagen aus deinem Unternehmen zurückgreifen, musst aber nicht vor Ort sein. Die notwendigen Utensilien dafür stellt dein Arbeitgeber zur Verfügung. Auch nur einige Tage der Woche Home Office sind möglich. Teilweise vor Ort und teilweise zu Hause – das bringt noch einmal mehr Flexibilität in deinen Alltag.

Fazit: Individuelle Lösungen suchen

Wie hoch deine wöchentliche Arbeitszeit sein sollte, kannst du nur in einem direkten Gespräch mit dem Arbeitgeber festlegen. Überlege dir vorher genau, was deine Ansprüche sind. Reduzierte Arbeitszeiten bringen immer auch einen finanziellen Verlust mit sich.

Das genannte Modell mag zwar interessant klingen, wird aber von den wenigsten Betrieben wirklich umgesetzt. Ein komplettes Gehalt trotz einer reduzierten Arbeitszeit ist wirtschaftlich gesehen nicht attraktiv. Auch wenn dies durchaus Vorteile für beide Seiten mit sich bringen kann, findet dieser Vorschlag meist wenig Gehör.

Besser ist es, ein individuelles Modell zu erarbeiten. Denke über Lösungen nach, die du in einem Gespräch direkt präsentieren kannst. Dies macht dich weniger angreifbar und zeigt deinem Vorgesetzten, dass du eine für den Betrieb gute Lösung finden möchtest. So kannst du vielleicht eine Wochenarbeitszeit erhalten, die eine Organisation im Alltag für dich leichter macht.

Aktuelle Jobangebote




Hinterlasse einen Kommentar